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Direktversicherung

Eine Direktversicherung ist eine Form der Rentenversicherung, welche aus Arbeitgeberleistung oder durch Entgeltumwandlung über den Arbeitgeber finanziert wird. Der versorgungsberechtigte Mitarbeiter erhält einen direkten Rechtsanspruch auf die vereinbarte Leistung gegenüber dem Versicherungsunternehmen. Zudem wird mit dem Angebot einer Direktversicherung der Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung erfüllt.

Funktionsweise der Direktversicherung:

Funktionsweise der Direktversicherung

Die Beiträge sind gemäß § 3 Nr. 63 EStG bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze (West) zur gesetzlichen Rentenversicherung steuer- und sozialabgabenfrei. Sofern keine „alte“ Direktversicherung nach § 40b EStG (pauschalbesteuert) besteht, erhöht sich der zulässige Jahreshöchstbeitrag um weitere € 1.800, wobei dieser Aufstockungsbetrag lediglich von der Steuer befreit ist. Arbeitgeberfinanzierte Beiträge können bis zu den o.g. Höchstgrenzen als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.

Es ist zu beachten, dass der Höchstbetrag für alle Durchführungswege innerhalb des § 3 Nr. 63 EStG summarisch gilt!

Nettoaufwand: Aufgrund der Steuer- und Sozialabgabenersparnis* beträgt der Nettoaufwand bei Entgeltumwandlung häufig etwa nur die Hälfte des tatsächlichen Sparbeitrages – frei nach dem Motto:
€ 100 sparen, aber dafür nur € 50 zahlen!
(* Sozialabgabenersparnis nur dann, wenn sich das Bruttoeinkommen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung befindet.)

Leistungstermin: Der frühestmögliche Rentenbezug ist gesetzlich auf das Alter von 62 Jahren bestimmt. Grundsätzlich muss eine Rentenzusage vereinbart werden, wobei je nach Versicherungstarif auch alternativ eine Kapitalabfindung wahlweise möglich ist.

Flexibilität: Während der Anwartschaftsphase können jederzeit Beitragserhöhungen, -reduzierungen, -freistellungen und -zuzahlungen vorgenommen werden (tarifabhängig).

Arbeitgeberwechsel: In diesem Fall haben Sie einen Rechtsanspruch auf Übertragung der Versorgung auf einen anderen Arbeitgeber. Eine private Vertragsfortführung ist nach Ausscheiden ebenfalls möglich.

Hartz-IV-Schutz: Sämtliche Versorgungen der betrieblichen Altersversorgung sind geschütztes Altersvermögen und können im Fall einer Arbeitslosigkeit nicht verwertet werden.

Nachgelagerte Besteuerung: Die spätere Renten- bzw. Kapitalleistung unterliegt der nachgelagerten Besteuerung, was aber aufgrund niedrigerer Steuersätze im Ruhestand entsprechend gering ausfallen dürfte. Mitglieder der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung müssen Beiträge auf alle Leistungen der betrieblichen Altersversorgung abführen.

Todesfall: Nach Ableben erhalten die Hinterbliebenen* ggf. den vollständigen (tarifabhängig) Vertragswert in Form einer Rente, wobei vielfach auch eine Kapitalabfindung möglich ist.
*Gesetzliche Reihenfolge der Begünstigten im Todesfall: Ehepartner, Lebensgefährten, gleichgeschlechtliche Lebenspartner und kindergeldberechtigte Kinder.

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